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Krieg um die Sprachen: rechtfertigte Sorgen ?

30/4/2016

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Mirjam Egli Cuenat und Giuseppe Manno veröffentlichen auf Le Temps eine Kolumne als Reaktion auf das am 5. April 2016 erschienenen Editorial von Sylvain Besson. Statt sich wegen der Verschwindung des Französischunterrichts in den Thurgauer Primarschulen zu beunruhigen hält Besson für sinnvoller, sich mit den fehlenden Deutschkenntnissen der frankophonen Schüler zu befassen. Die Autoren sehen eine solche Meinung als Ausdruck einer allmählichen Isolierung der Westschweizer Kantonen, die gegen eine freundschaftliche Beziehung zwischen den schweizerischen Sprachgemeinschaften wirkt.
Auf der Basis von den im Allgemeinen guten Ergebnissen der Schulprogramme, die seit der Primarstufe den Unterricht von mindestens zwei Sprachen vorsehen, befürworten Giuseppe Manno und Mirjam Egli Cuenat die Förderung von nationalen Sprachaufenthalten. Ihrer Meinung nach wäre dieses ein starkvolles Mittel um die eroberten Hochdeutschkenntnisse der jungen Welschen und das praktizierte Schwitzertüsch der jungen Deutschschweizer in Verbindung zu setzen.
Die zwei Forscher lenken somit die Aufmerksamkeit auf die Entscheide der Regierung im Bezug auf Sprachpolitik. Der progressive Verzicht auf den Französischunterricht in den Primarschulen der Deutschschweiz könnte letztendlich zu einer Uniformierung der soziokulturellen Vorstellungen führen und gegen die mehrsprachige und mehrkulturelle Identität der Schweizerischen Eidgenossenschaft verstoßen.

Zugang zum Text von Mirjam Egli Cuenat und Giuseppe Manno durch die französische Seite von Language Experts

Zum gleichen Thema:
- "Abandon du français: la réponse de Joëlle Kunz à l'éditorial du Temps", Le Temps, 05.04.2016
- "La Thurgovie abandonne le français à l'école primaire", Le Temps, 02.04.2016
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Abänderungen im Schulsystem?

7/4/2016

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Michael Langner (Universität Freiburg) äußert sich über den Niveauunterricht, ein Lehrsystem, welches in einer Schule in Rapperswil-Jona ausprobiert wird. Nebst den Pro- und Kontrapunkte stellt er die Frage, warum diese innovative Methode gerade erst und nur für Englisch eingeführt wird.
 
Dazu einen Artikel von der ZSZ kommentiert von Michael Langner lesen

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​Italienisch in den Vordergrund rücken, um den Austausch unter Sprachregionen zu fördern

25/2/2016

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Das Tessin kündigte vor kurzem ein neues Sprachprojekt an: Mit « Italiando » möchte die Region jedes Jahr 500 deutschschweizerische und welsche Jugendliche bei sich begrüssen und ihnen einen einwöchigen Sprach- und Sportaufenthalt anbieten. Damit sollen die Anbindung an die übrige Schweiz und die Sprachenvielfalt des Landes gestärkt werden. Sabine Christopher, Mitautorin des Kurzlehrgangs „Italiano Subito“, freut sich über diese Initiative, die ermöglicht, „das italienische Sprachgebiet aus eigener Erfahrung zu erleben“ und fördert somit eine im Unterricht sonst zurückgesetzte Minderheitssprache.

Dazu einen Artikel aus der Luzerner Zeitung lesen kommentiert von Sabine Christopher

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Schreibcoaching und Schreibprozessforschung

23/2/2016

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Journalisten, Autoren oder Kommunikationsbeauftragte von Unternehmen – Schreibprofis wie sie haben spezielle Techniken und Strategien zum erfolgreichen Schreiben. Daniel Perrin vom Departement Angewandte Linguistik der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat ihre Schreibprozesse untersucht. Im angesprochen-Interview erklärt er, was das berufliche Schreiben von Profis kennzeichnet und was man von ihnen lernen kann.

Den angesprochen-Podcast von Daniel Perrin anhören

In
 angesprochen wird einmal im Monat Linguisten zu ihrer aktuellen Forschung befragt. Ziel ist es, der Öffentlichkeit ein Bild von der Vielfalt der Linguistik an den Zürcher Hochschulen und darüber hinaus zu vermitteln.
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Gesprächskultur fördern statt ersticken – so werden Kinder mehrsprachig

4/2/2016

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In einem Kommentar zu einem NZZ Artikel („Deutschbefehl auf dem Pausenplatz“) reagiert Sabine Christopher, Osservatorio linguistico della Svizzera italiana (OLSI), auf die neue Sprachregelung in Egerkingen. Dort wird Kindern in der Primarschule verboten, im Schulareal andere Sprachen als Deutsch zu sprechen. Wer nicht gehorcht, muss für Extra-Deutschunterricht nachsitzen, wofür die Eltern CHF 550.- zu zahlen haben. Diese Neuregelung soll den Deutscherwerb ausländischer Kinder fördern und die Ausgrenzung Schweizer Kinder vermeiden.
In ihrem Beitrag erklärt Sabine Christopher wie ein solcher Sprachzwang in Bezug auf das Ziel des Gemeinderats kontraproduktiv ist, da er eine Gesprächskultur erschwert,  die für den Erwerbsprozess neuer Sprachen notwendig ist, denn dieser basiert auf sprachlicher, auch mehrsprachiger Interaktion. In einer mehrsprachigen Umgebung, wo intensiv kommuniziert wird, gewöhnen sich Kinder daran, eine Vermittlerrolle anzunehmen. Nur so können sprachbedingte Ausgrenzungssituationen vermieden werden.

Link zum Artikel und zum Kommentar von Sabine Christopher
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Nationale Sprachen: nicht aufgeben

3/11/2015

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Giuseppe Manno (FHNW) und Mirjam Egli Cuenat (Pädagogische Hochschule St. Gallen) äussern sich in der Tribune de Genève vom 22. Oktober 2015 und im 24heures vom 30. Oktober 2015 über die Schlussfolgerungen der Studie "Suisse – Société multiculturelle", die von der Eidgenössischen Jungbefragung bestellt wurde und im September dieses Jahres bei Somedia veröffentlicht wurde.

Zugang zur französischen Seite von Language Experts um den Artikel von Giuseppe Manno und Mirjam Egli Cuenat und weitere Informationen zu lesen
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​Lateinunterricht ist nicht weniger relevant als Fremdsprachunterricht

2/11/2015

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Dass die Universität Zürich vor kurzem Latein als Voraussetzung für das Studium romanischer Sprachen abschaffte, ist nachvollziehbar. Eine Sprache sollte man nur lernen, wenn es Spaß macht. Wie geht das mit einer etwa zwei tausend Jahre alte Sprache, in der man heute nicht mehr kommunizieren kann?
 
Eine Reihe von Antworten auf diese Frage präsentiert Giuseppe Manno in einem mit Katharina Wesselmann zusammen verfassten Artikel in der NZZ. Die beiden Didaktikforscher zeigen, wie gegenwärtig diese ‘tote’ Sprache noch ist, und was wir heute noch daraus lernen können. Neben dem schon immer propagierten vereinfachten Zugang zu anderen Sprachen – der durchaus noch Gültigkeit hat – ist hier u.a. die Entwicklung von Lernstrategien von Bedeutung, oder die Beschäftigung mit vergangenen Gesellschaftsphänomenen, die heutzutage seltsam vertraut klingen (Migration, religiöse Auseinandersetzungen).
Denn Latein eignet sich in der Tat besonders gut, um „Lernende für kulturelle und sprachliche Prozesse zu sensibilisieren“.
 
Den Aufsatz von Katharina Wesselmann und Giuseppe Manno lesen
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​„Früher war es besser“

27/10/2015

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SchülerInnen, die seit 4 Jahren Französisch lernen, können angeblich noch “keinen Satz bilden”. Das ist die Klage Wilderswiller Eltern an die Erziehungsdirektion und den Autorinnen des neuen Lehrmittels. Ihre Kinder erleben gerade die erste Phase der Fremdsprachenreform. Das Problem sei nicht so sehr das Frühfranzösisch, gegen welches so viel gewettert werde. Vielmehr handelt es sich den aufgebrachten Müttern und Vätern nach um eine „realitätsfremde“ Methode, die die SchülerInnen mit ungenügenden Grammatik und Grundwortschatz versorgen würde. Giuseppe Manno versucht in einem Leserbrief an die Berner Zeitung diese Vorwürfe zu relativieren. Er kann aus seiner Erfahrung als Lehrmittelautor sagen, dass jede Reform in der Sprachdidaktik  zuerst schlechte Kritiken  erntet. In seinem Kommentar wertet der Experte die Bemühungen der neuen Methode, um  kommunikative Kompetenzen und Lernstrategien bei den Kindern zu entwickeln. Er warnt davor, übereilte Schlussfolgerungen über die neuen Lehrmittel und -methode zu ziehen – nichtsdestotrotz sollte man die Besorgnis der Eltern und mancher LehrerInnen ernst nehmen, und sie in der Umsetzung der Reform begleiten.

Das PDF des am 23. Oktober in der Berner Zeitung veröffentlichten Leserbriefes von Giuseppe Manno:
BZ, 23.10.15, S.29
File Size: 668 kb
File Type: pdf
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Eine längere und ausführlichere Version des Leserbriefs von Giuseppe Manno:
"Früher war es besser", längere Version
File Size: 55 kb
File Type: pdf
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Der Artikel "Schlechte Noten für Frühfranzösisch" aus der Berner Zeitung

Zum gleichen Thema:
- "Mauvaises notes pour ceux qui se mettent tôt au français", Le Matin, 13 octobre 2015
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​Wie lernen Kinder sprechen und wie erfahren wir davon? Eine methodologische Frage

1/10/2015

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Am 23. September berichtet das Online-Magazine Watson über eine neue Studie zum Spracherwerb, für welche drei Jahre lang Aufnahmen von einem Kleinkind gemacht wurden. Der Linguist Michael Langner äußert sich in einem Online-Kommentar über das so gesammelte Material und vergleicht diese Methode mit anderen Disziplinen, die nach ihm genau so viel zur Forschung beitragen können. Den vollständigen Artikel und Langners Kommentar findet man hier.
 
Zum gleichen Thema:
- Langners Leserbrief an die NZZ zum Artikel „Reden ist Gold“
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Eine einzige Fremdsprache in der Grundschule heißt nicht unbedingt besserer Unterricht

16/7/2015

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Der Tagesanzeiger vom 8. Juli 2015 berichtet über eine Volksinitiative, die für den Unterricht einer einzigen Fremdsprache in der Grundschule wirbt, ohne jedoch klarzumachen, um welche Sprache es sich handeln sollte.

Christine Le Pape Racine und Giuseppe Manno (PH FHNW) reagieren zu diesem Artikel in einem Leserbrief an die Zeitung, und äußern ihre Bedenken gegenüber der Initiative. Man sollte vorerst die Schlussfolgerungen aus dem aktuellen System ziehen, bevor man irgendwelche Änderungen vornimmt.

Den Artikel vom Tagesanzeiger lesen:
TA_Lehrer_sind_für_Sprachinitiative_08_juillet_2015.pdf
File Size: 187 kb
File Type: pdf
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Den Leserbrief von Giuseppe Manno und von Christine Le Pape Racine lesen:
TA_Leserforum_15_juillet_2015.pdf
File Size: 438 kb
File Type: pdf
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